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Klinik Günzburg erhält Unterstützung durch Geburtshilfe-Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung

 

Geburthilfe Abteilung erhält Förderung

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (Mitte) übergibt den Förderbescheid an Landrat Hubert Hafner (links) und
Klinikvorstand Dr. Volker Rehbein (rechts). Bildquelle: Landratsamt Lindau

 

Im Rahmen des „Zukunftsprogramms Geburtshilfe" soll, laut der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml, der Bestand der Geburtshilfeabteilungen speziell im ländlichen Raum gesichert werden. Am vergangenen Dienstag hat die bayerische Gesundheitsministerin in Nürnberg den Förderbescheid unter anderem auch an den Landkreis Günzburg übergeben. Landrat Hubert Hafner und der Klinikvorstand der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach Dr. Volker Rehbein nahmen den Förderbescheid in Höhe von rund 540.000 € erfreut entgegen.

Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass das jeweilige Krankenhaus in einem der Jahre 2016 bis 2018 zwischen 300 und 800 Geburten pro Jahr betreut und dabei mindestens die Hälfte der Geburten in der Kommune abgedeckt hat (50-Prozent-Kriterium). Rehbein: „Für unsere Geburtshilfliche Abteilung in Günzburg ist diese Finanzspritze wichtig. Wir stehen gemeinsam in der Verantwortung, die bestmögliche Versorgung von Mutter und Kind vor, während und nach der Geburt wohnortnah sicherzustellen. Die Fördermittel kommen an der richtigen Stelle an." Laut Rehbein und Landrat Hubert Hafner sollen die Eltern in und um Günzburg jederzeit das Gefühl haben, sicher und gut betreut zu werden. Hafner betonte, bei der Entscheidung sich in der Kinder- und Familienregion niederzulassen, sei für werdende Mütter die Sicherheit, dass es eine ausreichende wohnortnahe und hochwertige Versorgung gibt, von großer Bedeutung.

Das Geburtshilfe-Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung soll vor allem beim Defizitausgleich kleinerer Geburtsstationen im ländlichen Raum unterstützen. Insgesamt wurden in Nürnberg Förderbescheide im Gesamtvolumen von rund 16 Millionen Euro an Vertreter von 26 geförderten Landkreisen aus allen Regierungsbezirken Bayerns übergeben.